Hochzeit auf der Belalp am Aletsch Gletscher
Eine Hochzeit hoch oben in den Schweizer Alpen, umgeben von schroffen Gipfeln und mit direktem Blick auf den majestätischen Aletschgletscher – das war der Rahmen für den großen Tag von Jasmine und Remo. Die beiden haben sich für ihre Feier die autofreie Belalp ausgesucht, ein echtes Naturparadies, das man nur mit der Seilbahn ab Blatten bei Naters erreicht. Allein die Anreise ist für die Hochzeitsgesellschaft schon ein kleines Abenteuer und sorgt sofort für dieses besondere „Destination Wedding“-Gefühl.
Das Wetter in den Hochalpen ist immer eine kleine Wundertüte. An diesem Tag war der Himmel zwar dicht bewölkt, aber genau das verlieh der gesamten Kulisse eine unglaublich mystische und einzigartige Atmosphäre. Die tiefhängenden Wolken, die sich um die schroffen Berggipfel zogen, machten die Szenerie am Gletscher fast schon episch. Ein kleiner Tipp für alle, die in dieser Höhe heiraten möchten: Lasst euch von Wolken nicht abschrecken! Gerade dieses sanfte, diffuse Licht ist für stimmungsvolle, ungestellte Reportagen oft viel schöner als grelle Mittagssonne. Da die Bergluft an solchen Tagen recht frisch sein kann, ist ein „Zwiebellook“ für die Gäste und etwas Flexibilität im Zeitplan absolut Gold wert.



Getting Ready & das erste Brautpaarshooting
Meine Reportage startete ganz entspannt am Vormittag mit dem Getting Ready der beiden in ihrem Hotel direkt auf der Belalp. Es hat einen riesigen Vorteil, wenn man sich direkt an der Location richtet: Man spart sich Fahrzeiten und unnötigen Stress. Für den „First Look“ haben wir uns einen ruhigen Spot mit Blick auf das gewaltige, wolkenverhangene Bergpanorama gesucht. Da wir vor der Trauung noch ausreichend Zeit hatten, haben wir diesen Moment direkt für ein erstes, kurzes Brautpaarshooting genutzt. So hatten die beiden diesen aufregenden Moment ganz für sich allein – ungefiltert und voller Vorfreude auf das, was noch kommt.













Die Trauung hoch über dem Eis
Die Trauung fand im Freien statt, mit einer Kulisse, die man sich eindrucksvoller kaum malen könnte: Im Hintergrund der mächtige Aletschgletscher, eingerahmt von der dramatischen Wolkenstimmung. Bei Berghochzeiten finde ich es immer wieder faszinierend, wie still und andächtig die Natur um einen herum wirkt. Die Zeremonie war super emotional, persönlich und wurde von der frischen Bergbrise begleitet. Keine steife Location, sondern pure, raue Natur.































Apéro & das zweite Shooting in der Abendstimmung
Nach den Gratulationen ging es nahtlos in einen entspannten Apéro über. Die Gäste konnten bei kühlen Drinks den unglaublichen Ausblick genießen, und die Stimmung war herrlich locker. Gegen Abend, als die dichten Wolken die Berglandschaft in ein fast schon surreales, tiefes Licht tauchten, habe ich Jasmine und Remo noch einmal für 15 Minuten aus der Gesellschaft entführt. Dieses zweite „Mini-Shooting“ am Abend empfehle ich fast all meinen Paaren: Die Aufregung des Tages ist komplett abgefallen, die Stimmung in den Bergen ist um diese Uhrzeit einfach magisch, und man hat noch einmal einen Moment ganz für sich.
























Die Feier am Abend
Wenn es in den Bergen dunkel wird, verlagert sich die Magie nach drinnen. Bei hervorragendem Essen, guten Weinen und extrem lustigen Reden wurde es richtig gemütlich. Die beiden haben den Abend mit einem tollen Hochzeitstanz eröffnet, und kurz darauf bebte die Holzhütte. Es war eine ausgelassene, unkomplizierte Party – genau so, wie eine echte Berghochzeit sein sollte. Nachdem die wichtigsten Momente der Party im Kasten waren, ging für mich ein langer, aber wunderschöner Tag in der Schweiz zu Ende.













Euer Hochzeitsfotograf in den Schweizer Alpen
Tausend Dank, liebe Jasmine und lieber Remo, dass ich euer großartiges Abenteuer am Aletschgletscher begleiten durfte!
Träumt ihr auch von einer Hochzeit oder einem Elopement in den Bergen der Schweiz? Egal ob Wallis, Graubünden oder Appenzell – schreibt mir gerne eine Nachricht.